EthiOrg-Panel in der Seeburg: Transferprojekt zu verantwortungsvoller Führung
15.12.2025

Wie können Organisationen sich verändern und wachsen, ohne ihren ethischen Anspruch zu verlieren? Diese forschungsleitende Frage prägte das EthiOrg-Panel am 20.11.2025 in der Seeburg, dem Schaufenster der Wissenschaft in Kiel. Das Ergebnis: ein Abend voller Denkanstöße, der zeigte, wie eng wirtschaftlicher Erfolg und ethische Leitlinien miteinander verknüpft sein können, wenn Strukturen und Haltungen entsprechend gestaltet werden.
Das Panel war Teil des Forschungsprojekts „EthiOrg – Ethische Organisationsformen als soziale Innovation“, das vom Projektteam der Professur für International Management / International Business mit Schwerpunkt China (Prof. Dr. Stephanie Schrage, Dr. Fabienne Wallenwein) gemeinsam mit der in Schleswig-Holstein ansässigen Organisationsberatung FLUSS durchgeführt wird. Seit Juni 2025 untersucht das Projektteam im Rahmen einer bundesweiten Reihe von Mini-Konferenzen, wie ethisch ausgerichtete Organisationsformen entstehen, welche Strukturen sie tragen – und wie sich Werte in alltägliche Entscheidungen übersetzen lassen. Hierzu gehen sie in den Transfer mit Praxispartnern. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der DATIpilot Sprint-Reihe.
Vor diesem Hintergrund diskutierte das Projektteam mit den Panelgästen Anette Langner (DRK Landesverband Schleswig-Holstein), Inka Koopmann (Wartenberg GmbH), Annika Hartmann (KSV Holstein von 1900 e.V.) und Kristina Klinkforth (Funk Consulting GmbH) zentrale Leitfragen der EthiOrg-Forschung: »Was bedeutet ethische Führung in Krisenzeiten?« und »Wie lässt sich Verantwortung in organisationalen Routinen verankern?«.

(Ein Post der Professur für International Management / International Business mit Schwerpunkt China)
